Sebastian Huber, Gründer der Edelobstbrennerei

Geschichte und Herkunft

Aus einer Schnapsidee wurde Handwerk.

Die Brennerei entstand aus dem eigenen Obstbestand und dem Wunsch, Aromen über lange Zeit zu bewahren.

Erst kam das Obst. Dann die Idee, mehr daraus zu machen.

Bis 1993 betrieb die Familie Huber Milchwirtschaft. Danach blieben Ackerbau und zahlreiche Obstbäume: verschiedene Apfelsorten, Williamsbirnen, Mirabellen, Zwetschgen und Quitten. Dazu kamen Schlehen, Vogelbeeren und später Ebereschen.

Vom Hof zur ausgezeichneten Brennerei.

  1. 1993

    Neuer Schwerpunkt

    Die Milchwirtschaft endet. Obstanbau und Ackerbau prägen den Hof weiter.

  2. 2010

    Antrag auf Brennrecht

    Die Familie beantragt ein Abfindungsbrennrecht für Obst.

  3. 2011

    Die Anlage kommt

    Nach der Genehmigung wird eine professionelle Kleinbrennanlage von Arnold Holstein angeschafft.

  4. 2012

    Die ersten Brände

    Nach Kursen und Austausch mit anderen Brennern beginnen die ersten Brennversuche aus eigenem Obst.

  5. 2016

    Neubau und Staatsehrenpreis

    Die Brennerei zieht in ein neu errichtetes Gebäude mit Verkostungsstüberl. Im selben Jahr erhält sie den Bayerischen Staatsehrenpreis.

  6. 2019

    DLG-Platz eins

    Der Kirschbrand erreicht 98,75 von 100 Punkten und Platz eins in der Kategorie Obstbrand aus Kirschen.

  7. 2023

    Übergabe an Andreas

    Andreas Huber übernimmt die Brennerei von seinem Vater Sebastian.

Die Herkunft ist sichtbar.

Viele Früchte wachsen auf den eigenen Flächen. Wildfrüchte und ergänzende Sorten verbinden den Hof mit der Landschaft und befreundeten Stoffbesitzern.

Obstgarten der Familie Huber
Obstgarten in Langenpreising
Äpfel aus dem Obstbestand
Äpfel
Williamsbirnen in Holzkisten
Williamsbirnen
Reife Mirabellen
Mirabellen
Gesammelte Schlehen
Schlehen
Grundstein der 2016 errichteten Brennerei

2016 bekam das Handwerk ein eigenes Haus.

Mit dem Neubau zog die Brennanlage in neue Räume. Das Verkostungsstüberl macht es seitdem möglich, die Herstellung und die fertigen Destillate an einem Ort zu erleben.

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