Andreas Huber
Schon vor der Übernahme arbeitete Andreas im Hintergrund mit. Besonders interessieren ihn Geiste aus Wildfrüchten und Zutaten, die er in der Landschaft rund um Langenpreising findet.
Familie und Handwerk
Seit 2012 konzentriert die Familie Huber das Aroma von Früchten in kleinen, handwerklich hergestellten Mengen.
„Jede Frucht für unsere edlen Brände wird handverlesen, die Obstmaische sehr langsam und schonend destilliert, damit die leicht flüchtigen Aromen erhalten bleiben.“
Die Auswahl beginnt am Baum und endet nicht mit dem Brennvorgang. Erst die passende Lagerdauer lässt ein Destillat seine volle Reife entwickeln.
Andreas Huber hat die Brennerei 2023 von seinem Vater Sebastian übernommen. Die Geschichte bleibt Familiengeschichte.
Schon vor der Übernahme arbeitete Andreas im Hintergrund mit. Besonders interessieren ihn Geiste aus Wildfrüchten und Zutaten, die er in der Landschaft rund um Langenpreising findet.
Aus dem Wunsch, das eigene Obst sinnvoll zu nutzen, wurde 2012 die Brennerei. Viele der heute verfügbaren Brände stammen noch aus seinem Bestand und seiner Produktion.
Früchte im gewünschten Reifezustand auswählen und von Hand verlesen.
Das vorbereitete Obst wird zur Maische verarbeitet.
Die Frucht vergärt kontrolliert und bildet die Grundlage für das Destillat.
Langsam und schonend destillieren, damit die leicht flüchtigen Aromen bleiben.
Dem Destillat die Lagerzeit geben, die es für Klarheit und Reife benötigt.
Die jährliche Erzeugung ist auf maximal 300 Liter Alkohol begrenzt. Das passt zur Arbeitsweise der Familie: kleine Chargen, handwerkliche Herstellung und ein Sortiment, das sich nach der verfügbaren Frucht richtet.
Nicht jede Sorte wächst in ausreichender Menge vor Ort. Ergänzende Früchte kommen von befreundeten Brennern, Winzern und Obstbesitzern, den sogenannten Stoffbesitzern.